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15
Freie Plätze gesamt
2,5 Tage Praxis · 2 Dozentinnen · ausreichend Pferde vor Ort · maximal 15 Plätze · 1 Zertifikat mit Listung
Das Pferd, das immer wiederkommt
Die Behandlung wirkt. Beim nächsten Termin, steht das Pferd mit demselben Befund wieder vor Dir.
An Deiner Technik liegt das selten, eher daran die Ursache noch nicht ausreichend analysiert zu haben.
Ursache statt Kompensation
Ein Pferd kompensiert. Was Du unter den Händen hast, ist oft die Folge, nicht der Auslöser. Behandelst Du die Folge, wird es kurz besser. Dann holt die Ursache das Pferd zurück.
Den Unterschied findest Du nicht mehr nur mit mehr Techniken. Du findest ihn mit einem klaren Entscheidungsweg: Clinical Reasoning.
In der Humanphysiotherapie ist das Standard. Ich bringe es gemeinsam mit euch an die Pferde.
Was dieses Wochenende ausmacht
Du arbeitest in der Kleingruppe an einem Pferd mit echtem Kompensationsmuster.
Vom ersten Befund bis zur Kontrolle nach der Behandlung.
Erst erheben, dann denken.
Es wird gemeinsam befundet. Danach arbeitest Du mit Deiner Gruppe eurer Patientenpferd anatomisch und biomechanisch durch, bis die Kette steht. Zur Unterstützung gibt es Anatomiebücher, die Kollegen und uns Dozentinnen.
Eure Planung auf dem Prüfstand Bevor ihr das Pferd behandelt, geht der ganze Kurs mit beiden Dozentinnen über euren Behandlungsplan. Wertvolles Feedback, dass eure Behandlung nochmal auf den Prüfstand stellt - aber im positiven Sinne. Und dann wird natürlich vollständig behandelt und nachgeprüft.
Was Clinical Reasoning heißt — am Pferd
Clinical Reasoning ist der Denk- und Entscheidungsweg während Untersuchung und Behandlung. In der Humanphysiotherapie ist er seit Jahrzehnten Standard und wird dort unterrichtet wie eine Technik.
Clinical Reasoning ist der Weg, mit dem du entscheidest, welcher davon die Ursache ist, welche die Folge sind und womit du anfängst.
Der Weg geht in sechs Schritten:
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Du machst dir bewusst, mit welcher Erwartung du ans Pferd gehst
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Du sammelst gezielt Daten, statt alles abzuklopfen
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Du bildest daraus eine Annahme
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Du sammelst weitere Daten, die deine Annahme bestätigen oder widerlegen
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Du vergleichst die Annahmen und wählst die tragfähigste
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Daraus wird deine physiotherapeutische Diagnose und dein Behandlungsplan
Die Ursache-Folge-Kette
Ein wichtiger Teil des Clinical Reasonings sind Ursache-Folge-Ketten, mit denen wir uns in diesen 2,5 Tagen massiv außeinandersetzen. Du setzt die auffällige Dysfunktion in die Mitte und trägst drumherum alles ein, was mit ihr zusammenhängt: angrenzende Gelenke, funktionelle Ketten, das kraniosakrale System, artikuläre und muskuläre Störungen, Schmerz, organische Ursachen, die Psyche, der Besitzer, der Alltag des Pferdes.
Dann stellst Du eine Hypothese auf, was Ursache ist und was Folge. Genau das entscheidet, ob deine Behandlung hält oder ob das Pferd in drei Wochen wieder vor dir steht.
In deiner Praxis heißt das:
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Du weißt nach dem Befund, womit du anfängst und warum
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Du kannst begründen, warum du nicht immer nur dort behandelst, wo es "weh tut"
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Du legst vor der Behandlung fest, woran du die Wirkung misst
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Du erkennst danach, ob deine Annahme getragen hat oder ob du sie korrigierst
Zwei Ketten aus meiner Praxis
Ein Pferd mit Atrophien im Bereich M.trapezius und M.rhomboideus nicht. Der Sattel liegt immer wieder schief, die Besitzerin lässt zum dritten Mal anpassen.
Der Befund führt zum Kopfgelenk. Der Nervus accessorius innerviert den M.trapezius. Bei einer schmerzhaften Blockade weicht das Pferd aus, der Muskel bleibt in der Fehlfunktion, der M.rhomboideus entwickelt sich mit - Über seinen großen Querschnitt verändert sich das Muskelrelief so weit, dass der Sattel nicht mehr liegt.
Arbeitest du am Rücken, wird es kurz besser. Arbeitest du am Kopfgelenk, arbeitest du an der Ursache.
Ein anderes Pferd, wiederkehrende Probleme am lumbosakralen Übergang. Immer dieselbe Region, nach wenigen Wochen wieder da.
Der Befund zeigt wiederkehrende Magen-Darm-Probleme, dahinter Stress und ein vegetatives Nervensystem in Dauerspannung. Die Haltungssituation kannst du nicht ändern, das ist ein Gespräch mit der Besitzerin. Behandeln kannst du trotzdem: mit Techniken, die auf das vegetative Nervensystem wirken, statt den lumbosakralen Übergang immer wieder zu mobilisieren.
Solche Ketten liest du an diesem Wochenende an einem echten Patienten. Und legst vorher fest, woran du misst, ob du richtig lagst.
Die WIRKT-Methode
Der Clinical-Reasoning-Prozess aus der Humanphysiotherapie, übersetzt aufs Pferd.
Fünf Schritte, die Du nach diesem Kurs bei jedem Pferd anwendest.
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Wahrnehmen — Inspektion, Palpation, Befund
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Interpretieren — Hypothese, Mind Map, physiotherapeutische Diagnose
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Reagieren — Behandlung nach Hypothese
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Kontrollieren — Zielkontrolle direkt nach der Behandlung
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Terminieren — Nachbehandlungsplan über drei Zeithorizonte
Der Ablauf
Freitag, 11. Dezember, ab 16 Uhr — Pizza & Wissen
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Clinical Reasoning: der Entscheidungsweg der Humanphysiotherapie, übersetzt aufs Pferd
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Wo deine Routine trägt und bei welchen Pferden sie versagt
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Messbare Parameter statt Bauchgefühl
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Wo deine physiotherapeutische Diagnose endet und die des Tierarztes beginnt
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Deine erste Mind Map, an deinem eigenen festgefahrenen Fall
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Gemeinsames Pizza essen am Stall
Samstag, 12. Dezember 9-17.30 — Feinschliff an Deinen Techniken
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Techniken verfeinern, korrigiert von zwei Dozentinnen
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Palpation: schärfer tasten, präziser einordnen
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Ein Fallpferd pro Kleingruppe
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Vollständige Befundung
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Auswertung mit Deinen Unterlagen, bis Hypothese, Diagnose und Behandlungsplan schriftlich stehen
Sonntag, 13. Dezember Ende ca. 14.30 Uhr — Deine Planung auf dem Prüfstand
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Fallvorstellung: Befund, Kette, Hypothese, geplante Behandlung
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Rückmeldung vom ganzen Kurs und beiden Dozentinnen, vor der Behandlung
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Ziele auf drei Zeithorizonte: heute, in vier Wochen, nächste Behandlung
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Behandlung nach eurem Plan
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Direkt danach die Zielkontrolle
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Zertifikatsübergabe
Was du mitnimmst
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Einen Entscheidungsweg, den du bei jedem Pferd anwendest
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Alle Fälle des Wochenendes, vollständig dokumentiert
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Techniken, die sitzen, weil zwei Dozentinnen sie unter der Hand hatten
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Deine eigene Mind Map, gebaut an einem echten Patienten
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Eine klare Antwort, wenn die Besitzerin fragt, warum du am Becken arbeitest, während das Pferd vorne lahmt
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Ein Netzwerk von Kolleginnen auf demselben Niveau
Zertifikat und Listung
Zertifizierte Expertin für manuelle Therapie am Pferd, Expert Level 1.
Das Zertifikat bekommst du.
Dazu wirst du, wenn du es möchtest, auf meiner Website mit deiner Region gelistet. Pferdebesitzer:innen, die eine Therapeutin suchen, finden dich dort und lesen nach, was hinter dem Siegel steht.
Stimmen aus den Praxistagen
Expert Level 1 läuft im Dezember zum ersten Mal. Diese Stimmen stammen aus den Praxistagen — dem Kurs, der die Voraussetzung dafür ist.

Sandra Jakob
"Ich finde die praktischen Tage bei Isabella super, da es kleine Gruppen sind. Es ist alles sehr gut organisiert und es wird alles sehr genau und so oft wie benötigt erklärt."

Bianca Eisner
"Die beiden Praxiswochenenden runden die ganze Theorie perfekt ab. Alle Fragen wurden ausführlich besprochen und Techniken sehr gut erklärt. Der MT-Kurs war bisher eine der tollsten Weiterbildungen."

Amelie Seehofer
"Die Praxistage waren einfach super. Die Gruppengröße passt. Die Erklärung der Techniken war super und die Betreuung währenddessen war genial. Ihr wart sofort da und habt unterstützt. Tolle neue Techniken kennengelernt und bereits erlernte spezialisiert."
Alle starten auf derselben Basis
Jede:r der Teilnehmer:innen hat die 2x2 Praxistage bei mir gemacht. Dieselben Techniken, dieselbe Theorie, derselbe Ablauf am Pferd.
Das ermöglicht uns ein Arbeiten und tiefer in die Materie einsteigen auf Expertenniveau. Kein Nachholen, kein Erklären von Grundlagen, keine Sorgen wer besser oder schlechter sein kann.
Wir starten dort, wo andere Kurse aufhören, und bleiben zweieinhalb Tage in der Tiefe.
Genau deshalb ist der Zugang beschränkt und nur bereits Absolventen:innen der Praxistage dürfen teilnehmen. Nicht um jemanden auszuschließen, sondern um wirklich an das vorhandenen Wissen an zu knüpfen und deinen Expertenstatus weiter aus zu bauen.
Für wen dieser Kurs
Für dich, wenn du
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die 2x2 Praxistage bei mir abgeschlossen hast
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deine Techniken beherrschst und jetzt tiefer in Ursache und Wirkung willst
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deine Behandlungsentscheidungen begründen willst, statt aus Routine zu handeln
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du noch intensiver als Expertin wahrgenommen werden willst, von Besitzerinnen und anderen Fachdisziplinen
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dir eine Community an Pferdetherapeuten:innen wichtig ist, die auf dem selben Level sind und denken wie du
Isabella Caravetta
Pferdeosteopathin, Physiotherapeutin, Manualtherapeutin, B.A. Medical Assisting Professions.
Mein Weg führte von der Humanphysiotherapie über Jahre praktischer und akademischer Erfahrung zur Pferdeosteopathie. Ich habe an Physiotherapieschulen unterrichtet, an Hochschulen gelehrt und eine Schule geleitet. Deshalb sage ich Standard der Humanphysiotherapie nicht als Versprechen, sondern als Herkunft: Ich habe Humanphysiotherapeutinnen ausgebildet, bevor ich Pferdetherapeutinnen ausgebildet habe.
Ich bilde Therapeutinnen aus, die nicht nur Techniken lernen, sondern verstehen wollen, warum etwas wirkt. Therapie mit Sinn, Struktur und Wirkung.

Wer unterrichtet
Franziska Vonavka
Co-Dozentin, Pferdephysiotherapeutin, Pferdeosteopathin /- Manualtherapeutin, Chiropraktikerin für Pferde.
Seit 2023 selbstständig, ab 2025 zusätzlich in der Chiropraktik ausgebildet. Ihr Schwerpunkt ist die manuelle Therapie mit ganzheitlichem Behandlungsansatz. Als Co-Dozentin der Praxistage kennst du sie bereits — und sie kennt deine Hände.

Deine Leistungen
Im Kurs
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Zweieinhalb Tage Präsenz mit zwei Dozentinnen
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Dein Fallpferd in der Kleingruppe über das gesamte Wochenende
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Zertifikat Expert Level 1
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Verpflegung
Dazu
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Arbeitsmappe mit Befundbogen, Hypothesenblatt, Verlaufsdokumentation und Theorie-Handout
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Listung als zertifizierte Expertin auf meiner Website, unbefristet
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Zwölf Monate zusätzlicher Zugang zu den Online-Modulen des Theoriekurses + Themen-Lives
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Netzwerk der zertifizierten Expert-Level-Therapeutinnen
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Vorkaufsrecht auf Expert Level 2
Das sind Zusatzleistungen im Wert von über 500 €.
Preis
Regulär 1.190 €
Pilotrunde Dezember 2026:
897 €
